![]() |
|
|||||||||||||
WAG ArzneimittelallergieKoordinatoren: Dr. Lars Lange, Bonn
Die Mitglieder der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe Medikamentenallergie der GPA befassen sich klinisch und wissenschaftlich mit immunologischen Arzneimittelreaktionen im Kindes- und Jugendalter. Primäres Ziel der WAG ist ein optimales und standardisiertes Management pädiatrischer Patienten mit Medikamentenallergie im deutschsprachigen Raum. Dementsprechend wurden bereits Übersichtsarbeiten zu Epidemiologie und Pathophysiologie sowie Algorithmen zur Diagnostik der Medikamentenallergie publiziert [1–4]. Zusätzlich veröffentlicht die WAG Stellungnahmen zu aktuellen Fragen der Medikamentenallergie und Pharmakovigilanz im Kindesalter; ihre Mitglieder sind an der Erstellung nationaler und internationaler Positionspapiere beteiligt [5, 6]. Daneben haben die Mitglieder der WAG ein Kompetenznetz Medikamentenallergie eingerichtet. Hier stehen sie für Fragen von Kollegen zu pädiatrischen Patienten mit Medikamentenallergie, insbesondere bei ungewöhnlichem oder schwerem klinischen Verlauf, sehr gerne zur Verfügung. Die Anfragen werden per E-mail an die Mitglieder des Kompetenznetzes weitergeleitet, online im Expertengremium diskutiert und innerhalb 48 Stunden beantwortet. Anfragen können an die beiden Vorsitzenden der WAG Medikamentenallergie gerichtet werden (h.ott@kkh-wilhelmstift.de oder lars.lange@marien-hospital-bonn.de). Zur weiteren Verbesserung der Betreuung unserer Patienten ist eine fundierte klinische Forschung unerlässlich. Die WAG Medikamentenallergie hat daher in einer ersten Untersuchung damit begonnen, den aktuellen Stand der Medikamentenallergie-Diagnostik in deutschen Kinderkliniken zu erfassen. Der entsprechende Fragebogen kann
Literatur [1] Lange L. Epidemiologie der Medikamentenallergie. Pädiatrische Allergologie 2010 (1); 13: 6–9 [2] Schnyder B. Pathomechanismen der Medikamentenallergie. Pädiatrische Allergologie 2010 (1); 13: 9–11 [3] Ott H, Schuster A, Niggemann B, Höger PH, Lange L. Praktische Diagnostik der Medikamentenallergie im Kindes- und Jugendalter. Teil 1: Soforttyp-Reaktionen. Pädiatrische Allergologie 2010 (1); 13: 12–15 [4] Ott H, Schuster A, Niggemann B, Höger PH, Lange L. Praktische Diagnostik der Medikamentenallergie im Kindes- und Jugendalter. Teil 2: Spättyp-Reaktionen. Pädiatrische Allergologie 2010 (3); 13: 12–16 [5] Ott H, Läer S, Walter C, Lange L, Schuster A. Paracetamol-Therapie und Asthmarisiko: Time for a change? Pädiatrische Allergologie 2009; 12: 23–26 [6] Blanca M, Romano A, Torres MJ, Férnandez J, Mayorga C, Rodriguez J, Demoly P, Bousquet PJ, Merk HF, Sanz ML, Ott H, Atanasković-Marković M, and the ENDA group. Update on the evaluation of hypersensitivity reactions to betalactams. Allergy 2009; 64: 183–193 |
|
|||||||||||||