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WAG Aus-, Fort- und WeiterbildungKoordinator:
Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit mehreren Themen, die für die bisherige, aber auch zukünftige Tätigkeit im allergologischem Schwerpunkt wichtig sind. 1. In Rücksprache mit der Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP) wurden die Kompaktkurse "Pädiatrische Allergologie" und "Pädiatrische Pneumologie" mit einheitlichen, bundesweit verbindlichen Curricula entwickelt. Die Kompaktkurse gingen aus dem allergologischen Grundkurs hervor. Sie bieten jetzt an zwei Wochenenden eine gebündelte Fortbildung in den Bereichen pädiatrische Allergologie bzw. pädiatrische Pneumologie. Die Themen sind wichtig sowohl für Assistenten, die in der fortgeschrittenen Assistentenweiterbildung stehen, wie auch für Kollegen, die die Zusatzbezeichnungen anstreben. Eine dritte Zielgruppe sind Kollegen, die bereits länger tätig sind, aber ihr Wissen auffrischen wollen. 2. Die WAG bemüht sich um die Weiterentwicklung vorhandener Fortbildungsstrukturen der GPA in Hinblick auf Basiskurse zu Allergietestungen, Lungenfunktion, Hyposensibilisierung und andere spezielle Themen. Einige regionale Gruppen haben hier schon sehr positive Erfahrungen gemacht, die über die WAG Aus-, Fort- und Weiterbildung auch anderen Regionalgruppen und Kollegen zugute kommen sollen. 3. Hinsichtlich des Weiterbildungskataloges will die WAG als Plattform für die Meinungsbildung dienen. Es gibt hierzu eine Rahmenempfehlung der Bundesärztekammer, die von den Landesärztekammern aber in unterschiedlicher Weise umgesetzt wird. Zum Teil sind sehr sinnvolle Vorgaben enthalten, zum Teil aber auch fragwürdige Ziele (z.B. die Vorgabe von 25 selbst durchgeführten In-vitro-Tests wie Basophilen-Degranulationstests). In Zusammenarbeit mit dem Vorstand der GPA sollen Vorschläge für die Fortschreibung der Weiterbildungsordnung erarbeitet und an die Bundesärztekammer bzw. die Landesärztekammern weitergeleitet werden. 4. Ausgehend vom ÄDA gibt es in Deutschland Bestrebungen, analog zur europäischen Facharztweiterbildung bzw. dem so genannten Schweizer Modell einen Facharzt für Allergologie einzuführen. Zwischen ÄDA, DGAKI und GPA sollen ein möglichst einheitliches Vorgehen – eine gemeinsame gesundheits- und berufspolitische Perspektive für die Frage, ob es auch in Deutschland einen Facharzt für Allergologie geben soll – sowie das damit zusammenhängende Curriculum erarbeitet werden. Hierzu muss natürlich eine eigenständige GPA-Postion erarbeitet werden.
Publikationen: Positionspapier zur allergologischen Weiterbildung auf nationaler und europäischer Ebene Mai 2011 |
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