Gesellschaft für Pädriatische Allergologie und Umweltmedizin
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WAG Nahrungsmittelallergie

Koordinatoren:
Prof. Dr. Bodo Niggemann, Berlin
b.niggemann@drk-kliniken-berlin.de

Dr. Lars Lange, Bonn
lars.lange@marien-hospital-bonn.de

 

Ziele:

Die Arbeitsgruppe Nahrungsmittelallergie hat sich zum Ziel gesetzt, die Aktivitäten einzelner Ärzte, Gruppen oder Kliniken auf dem Gebiet der Nahrungsmittelallergien zusammenzuführen, Standards zur Diagnostik und Therapie zu entwickeln, das Gebiet innerhalb der anderen allergologischen und pädiatrischen Gesellschaften zu vertreten sowie wissenschaftliche Arbeit auf diesem Gebiet zu fördern oder selbst durchzuführen.

 

Bisherige Aktivitäten:

• Umfrage unter Deutschen Kinderkliniken über die aktuelle Versorgung von oralen Provokationstestungen bei Kindern mit V.a. Nahrungsmittelallergie [Allergo J 2008; 17: 286–290]

Entwicklung eines Flussschemas zum Vorgehen bei Verdacht auf Erdnussallergie Startet den Datei-Download[Pädiatrische Allergologie 2009; 2: 36–39].

Entwicklung eines Positionspapiers zum Vorgehen bei Verdacht auf Kuhmilchproteinallergie zusammen mit der Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung sowie der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin [Monatsschr Kinderheilkd  2009; 157: 687–691]

Entwicklung eines Manuals zur standardisierten Durchführung von oralen Provokationstestungen Startet  den Datei-Download[Pädiatrische Allergologie 2009; 12 Sonderheft: 12–23]

Herausgabe eines Sonderheftes „Nahrungsmittelallergie“ der „Pädiatrische Allergologie“ Startet  den Datei-Download[Pädiatrische Allergologie 12 Sonderheft Nahrungsmittelallergie 2009].

 

Zukünftige Aktivitäten:

• Entwicklung einer gemeinsamen Datenbank zur Erfassung aller Patienten, die in den angeschlossenen Zentren einer standardisierten Nahrungsmittel-Provokation unterzogen wurden. Ziel ist eine standardisierte Erfassung, die es erlaubt, die Datenbanken zu vereinigen und gemeinsame Daten auszuwerten. Dies betrifft z.B. seltene Allergene, Therapieinterventionen und Sicherheitsaspekte.

• Sobald die ersten verwertbaren Ergebnisse der Geburtskohorten-Studie „EuroPrevall“ vorliegen, sollen diese in der WAG Nahrungsmittelallergie diskutiert werden und ggf. Folgerungen für Deutschland gezogen werden.

• Neben einer gemeinsamen Datenbank könnte langfristig eine Serumbank entstehen, die es erlaubt, z.B. komponenten-basierte Diagnostik bei Patienten mit Nahrungsmittel durchzuführen.

 
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