Pressemitteilungen der GPA

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Pressemitteilungen

  • Mai 2016

Allergologen fordern Kostenerstattung für leitlinienkonforme Neurodermitis-Basistherapie bei Jugendlichen

Neurodermitis ist die häufigste chronische Hauterkrankung im Kindes- und Jugendalter. Ursache der Erkrankung ist häufig eine Störung der Hautdurchlässigkeit (Barrierestörung), durch die sich die Abwehrfunktion der Haut gegenüber Allergenen und Umwelteinflüssen verschlechtert. Dieses Problem lässt sich therapeutisch durch eine nebenwirkungsfreie Basistherapie mit wirkstoff- und konservierungsstofffreien Cremes/Salben deutlich verbessern. Auf Grund der hohen Kosten und der fehlenden Kostenerstattung durch die Krankenkassen wird diese aber in Deutschland nur mangelhaft umgesetzt. Dabei entspricht die Basistherapie in der aktuellen Leitlinie zur Neurodermitistherapie Experteneinschätzungen zufolge eindeutig einer kausalen Basistherapie. [mehr]

  • Februar 2016

Triclosan: Kinderärzte fordern Verbot in Bedarfsgegenständen und maßvolle Anwendung in der Medizin

Triclosan wird in der Medizin als Desinfektionsmittel eingesetzt. Darüber hinaus findet Triclosan in einer Vielzahl von Artikeln des täglichen Bedarfs, wie z. B. Zahnpasta, Deodorants, Haushaltsreiniger oder Waschmittel sowie in Textilien und Schuhen Anwendung. Das Desinfektionsmittel kann über die Haut resorbiert, im Fettgewebe angereichert und über die Muttermilch abgegeben werden. Triclosan kann bei Frauen zu verminderter Fruchtbarkeit führen und stört die Ökologie von Gewässern. Kinderärzte der GPA fordern deshalb ein Verbot des Einsatzes von Triclosan in Bedarfsartikeln, einen maßvollen Umgang mit der Chemikalie in der Medizin und wo möglich die Anwendung von Ersatzstoffen. [mehr]

  • November 2015

GPA verleiht "Förderpreis Pädiatrische Allergologie" und "Lucie Adelsberger Medaille"

Anlässlich des 10. Deutschen Allergiekongresses in Köln vergibt die Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) den „Förderpreis Pädiatrische Allergologie“ an Dr. Martina Millner-Uhlemann, Stuttgart, für die Initiierung und Durchführung des Projekts „Gräserdschungel“. Die erstmals in diesem Jahr verliehene „Lucie Adelsberger Medaille“, die an die deutsche Kinderärztin/Internistin und pädiatrische Allergologin Dr. Lucie Adelsberger erinnern soll, geht an Prof. Dr. Radvan Urbanek, Freiburg, in Anerkennung seiner Lebensleistung in wissenschaftlicher, pädagogischer und ärztlicher Hinsicht. [mehr]

  • August 2015

Die Diagnose „Medikamentenallergie“ wird bei Kindern und Jugendlichen noch immer zu häufig gestellt

Etwa fünf Prozent der Eltern geben bei der Vorstellung ihres Kindes in deutschen Notfallambulanzen an, dass ihr Nachwuchs an einer Medikamentenallergie leidet. Da eine Behandlung bei einer vermuteten Arzneimittelallergie ohne abklärende Allergiediagnostik für die Patienten unsicher ist, kommen in diesen Fällen oft weniger gängige, potentiell nebenwirkungsreichere Alternativpräparate zum Einsatz. Eine interdisziplinäre Expertengruppe hat kürzlich erstmalig für den deutschsprachigen Raum einheitliche Empfehlungen zur Durchführung und Auswertung allergologischer Tests bei Medikamentenallergie veröffentlicht. [mehr]

  • Juni 2015

Nahrungsmittelallergien: Ist ein Umdenken bei der Säuglingsernährung erforderlich?

Noch bis vor wenigen Jahren galt besonders bei Kindern mit familiärem Allergierisiko die Empfehlung, hochallergene Nahrungsmittel wie Hühnerei, Erdnuss oder Baumnüsse erst spät in die Ernährung einzuführen. Nun wurde in einer in England durchgeführten Untersuchung gezeigt, dass die frühe Einführung von Erdnüssen in die Säuglingsernährung zwischen dem vollendeten 4. und 11. Lebensmonat zu einer deutlichen Reduzierung der Häufigkeit von Erdnussallergien führen kann. Zurzeit vollkommen unklar ist jedoch, welche Nahrungsmittel früh und regelmäßig gegeben werden sollten.  [mehr]

 

  • Februar 2014

Erdnussallergie im Flugzeug:

Der Urlaubsflug als Anaphylaxie-Risiko

Mehr als 17 Millionen Menschen in Europa leiden unter Lebensmittelallergien. Die Betroffenen werden immer wieder mit Situationen konfrontiert, in denen sie allergische Symptome bis hin zur Anaphylaxie befürchten müssen. So ruft die Vorstellung, eine allergische Reaktion während eines Fluges zu erleben, gerade bei Personen mit Erdnuss- und Nussallergien nachvollziehbare Ängste hervor. Einige  Fluglinien haben inzwischen reagiert und ermöglichen ihren Gästen „erdnussfreie Flüge“.    [mehr]

 

  • September 2013

Bei Kindern mit Heuschnupfen und Asthma:

Spezifische Immuntherapie bleibt effektivste kausale Therapie

Leiden Kinder an Heuschnupfen oder allergischem Asthma, reichen medikamentöse Therapien oft nicht aus oder erweisen sich als nicht nachhaltig. Die einzige kausale Behandlung ist hier nach wie vor die Spezifische Immuntherapie (SIT). Dennoch zeigen aktuelle Erhebungen, dass die Zahl dieser Behandlungen in Deutschland gesunken ist. Die Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) weist deshalb darauf hin, bei Kindern mit diagnostiziertem Heuschnupfen oder allergischem Asthma stets zu prüfen, ob nicht eine SIT in Frage kommt.    [mehr]

 

  • Mai 2013

Kinderallergologen warnen:

Unerwünschte Nebenwirkungen nach Kaiserschnitt

In Deutschland kommt inzwischen etwa jedes dritte Kind per Kaiserschnitt auf die Welt. Kinderallergologen sehen diese hohe Zahl mit Sorge. Sie verweisen nicht nur auf akute Risiken für Mutter und Kind wie Narkoseprobleme und Infektionsgefahren, sondern warnen vor allem vor möglichen Langzeitfolgen: Mit Kaiserschnitt entbundene Kinder haben ein um 20 Prozent höheres Risiko, Asthma bronchiale zu entwickeln.   [mehr]

 

  • März 2013

Wenn Kinder unter Neurodermitis leiden:

Keine Kuhmilch mehr? – Das ist meist der falsche Weg.

Leiden Kinder an Neurodermitis, vermuten Eltern oft Kuhmilch oder Hühnerei als Auslöser der Erkrankung. Freunde und Verwandte sind dann gleich mit dem gut gemeinten Rat zur Stelle: „Du darfst Deinem Kind halt keine Kuhmilchprodukte mehr geben.“ Was so naheliegend scheint, ist oft völlig falsch und kann gravierende Folgen für das Kind haben.   [mehr]

 

  • November 2012

Umweltmediziner: Entwöhnungsprogramme für Eltern aus der Tabaksteuer finanzieren

Kinder vor Tabakrauch schützen!

Rauchende Eltern gefährden die Gesundheit ihrer Kinder. Zahlreiche Studien zeigen, dass vor allem Ungeborenen, Säuglingen und Kleinkindern ernste gesundheitliche Risiken drohen, wenn in ihrer unmittelbaren Umgebung geraucht wird. Die Arbeitsgruppe der Umweltmediziner in der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e.V. (GPA) fordert deshalb von der Politik verstärkte Anstrengungen zur Rauchentwöhnung.  [mehr]

 

  • Mai 2012

Wissen, was wo drin ist

Ernährungsberatung für Allergiker: Sicher durch den Dschungel der Inhaltsstoffe

Die Angst isst oft mit: Wenn Kinder auf Nahrungsmittel wie Erdnüsse, Kuhmilch oder Getreide allergisch reagieren, müssen die Eltern beim Essen ständig auf der Hut sein. Mitunter genügen sehr kleine Mengen des Allergie auslösenden Stoffes, um einen allergischen Schock auszulösen. Den allergenen Stoff aus dem Essen zu verbannen und durch andere Lebensmittel zu ersetzen, ist eine Herausforderung für Fachleute.  [mehr] 

 

  • April 2012

Zucker im Stallstaub

Neues aus der Allergieforschung in Deutschland

Ob ein Kleinkind ein erhöhtes Risiko für ein Asthma bronchiale hat, verrät der Atem. Das tägliche Essen winziger Mengen von Erdnüssen ist für Erdnuss-Allergiker vielleicht ein Weg, das Immunsystem toleranter zu machen. Ein Zuckermolekül aus dem Stallstaub schützt Kinder vor Allergien und Asthma – und ist vielleicht bald als Nasenspray verfügbar. An Therapien für Kinder mit Allergien arbeiten in Deutschland Allergieforscher mit vielen unterschiedlichen Ideen. Ein Überblick der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin (GPA) über aktuelle Forschungsprojekte.   [mehr]

 

  • August 2011

Anaphylaxie-Schulungen jetzt bundesweit

Tödlicher Allergieschock ist vermeidbar

Ein Allergie-Schock kann jeden treffen. Denn die Betroffenen zeigen zuvor oft keine Anzeichen einer Allergie. Deshalb ist die Aufklärung über diese medizinische Notfallsituation besonders wichtig. Besonders Personen mit bekanntem Anaphylaxie-Risiko sollten unbedingt geschult werden. Die Arbeitsgemeinschaft Anaphylaxie Training und Edukation (AGATE) unter   [mehr]

 

  • April 2011

Spezifische Immuntherapie seit 100 Jahren erfolgreich

Frühe Behandlung bei Kindern kann Folge-Erkrankungen stoppen

Vor 100 Jahren entdeckten die britischen Ärzte Leonard Noon und John Freeman die Grundlagen für die Desensibilisierungstherapie bei Allergien. Die inzwischen als spezifische Immuntherapie bekannte Behandlungsmethode hilft auch heute Kinder vor schwerwiegenden Folgeerkrankungen wie z.B. Asthma bronchiale zu schützen. Mit ihrer Hilfe lässt sich das Fortschreiten der Allergie bei Kindern  [mehr]

 

  • Dezember 2010

Vorbeugende Neurodermitisbehandlung reduziert Krankheitsschübe

Neurodermitis – auch atopisches Ekzem genannt – ist eine chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung, von der besonders und in steigender Zahl Kinder betroffen sind. Inzwischen sind 15 bis 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen in den Industrieländern an Neurodermitis erkrankt. Sie leiden unter einer entzündeten Haut, vor allem am Hals und in den Gelenkbeugen, und einem oftmals fast unerträglichen Juckreiz. An Neurodermitis erkrankte Kinder können wegen des heftigen Juckreizes schlecht schlafen und haben Probleme   [mehr]

 

  • September 2010

Eltern können ihre Kinder selbst vor Allergien schützen

Die Anzahl allergiekranker Kinder hat in den letzten Jahrzehnten Besorgnis erregend zugenommen. Über 40 Prozent der Kinder im Alter zwischen 3 und 17 Jahren sind bereits allergisch sensibilisiert, und jedes vierte Kind erkrankt an Heuschnupfen, allergischem Asthma bronchiale oder Neurodermitis. Die zentrale Rolle bei der Bekämpfung von Allergien spielen   [mehr]

Die regionalen Arbeitsgemeinschaften der GPA
Westdeutsche Arbeitsgemeinschaft für Pädiatrische Pneumologie und Allergologie e.V. (WAPPA)Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Pneumologie und Allergologie e.V.Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Allergologie und Pneumologie Süd e. V. (AGPAS)