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Der Förderpreis Pädiatrische AllergologieIm Rahmen ihrer Jahrestagungen verleiht die GPA den „Förderpreis Pädiatrische Allergologie“. Die von dem Unternehmen Phadia gestiftete Auszeichnung honoriert Veröffentlichungen oder Projekte von Einzelpersonen oder Gruppen, die in besonderer Weise zur Verbesserung der Situation allergiekranker Kinder und Jugendlicher beitragen. Über die Vergabe entscheidet ein Kuratorium aus wissenschaftlich tätigen Kinderallergologen, Vertretern der GPA und des Sponsors.
Die bisherigen Preisträger: 2011 Den diesjährigen Förderpreis der GPA hat der Pädiater und Allergologe Prof. Dr. Philippe Eigenmann aus der Schweiz erhalten. „Herzlichen Glückwunsch“, hieß es bei der Laudatio des Vorsitzenden der GPA, Prof. Albrecht Bufe (links), und von PD Dr. Johannes Huss-Marp (rechts) als Vertreter der Firma Phadia, die den Preis wieder einmal gestiftet hat. Philippe Eigenmann, der jetzt gerade 50 Jahre alt geworden ist, kommt aus Genf, ist Pädiater und Wissenschaftler. Sein stattliches Oeuvre beschäftigt sich mit Mechanismen der oralen Toleranz und der Translation dieses Wissens in die Praxis der Diagnostik und Behandlung von Nahrungsmittelallergien. Besonders hervorzuheben ist das von ihm initiierte europäische Projekt „Paprica“, mit dem er nach dem Fall des Eisernen Vorhangs zum Zusammenwachsen der Allergologie in Ost und West beigetragen hat. Philippe Eigenmann ist zudem der Präsident des EAACI-Kongresses in Genf 2012.
2010 Dr. Andrea von Berg vom Marienhospital Wesel hat sich durch ihre Forschungen zur alimentären Allergieprävention national wie international einen Namen gemacht. Hervorgehoben sei nur ihre zentrale Mitwirkung an der GINI-Studie (German Infant Nutritional Intervention Study), die neue Erkenntnisse zur Vorbeugung von Allergien im Kleinkindalter, z.B. durch den Einsatz von Hydrolysatnahrungen, erbrachte. Folgerichtig gingen die Forschungsergebnisse von Dr. von Berg auch in zahlreiche pädiatrische Leitlinien und Empfehlungen ein. Der Förderpeis "Pädiatrische Allergologie" der GPA wurde im Rahmen des 5. Deutschen Allergie-Kongresses in Hannover verliehen. Der GPA-Vorsitzende Prof. Dr. Albrecht Bufe (links) brachte der Preisträgerin diesmal eine musikalische Laudatio dar. Rechts im Bild Kerstin-Kaniecki-Loop vom Sponsor Phadia und Dr. Andrea von Berg.
2009 Seit zehn Jahren arbeitet pina unter seinem Vorsitzenden Prof. Dr. Ulrich Wahn daran, die Erkenntnisse aus der Allergologie in die Praxis von Behandlern und Betroffenen zu transportieren. Zu den vielen Aktivitäten des Netzwerks gehören Symposien und Stipendien, die regelmäßig erscheinenden pina-news, die Homepage www.pina-infoline.de mit dem pina-Online-Buch „Allergien und Asthma bei Kindern und Jugendlichen“ und die telefonische Beratungshotline pina-Helpline. Jüngstes Projekt ist die Broschüre "Allergie-Risiko-Check", die in Zusammenarbeit mit dem Bundesernährungsministerium entwickelt wurde. Den Förderpreis "Pädiatrische Allergologie" der GPA wurde vom GPA-Vorsitzenden Prof. Dr. Albrecht Bufe (im Bild links) und Kerstin-Kaniecki-Loop vom Sponsor Phadia (4.v.l.) im Rahmen des 4. Gemeinsamen Deutschen Allergie-Kongresses in Berlin verliehen. Den Preisträger pina e.v. repräsentierten (von links) Prof. Dr. Matthias Kopp als Verantwortlicher der pina-news, pina-Geschäftsführerin Sieglinde Meyer, Dr. Peter J. Fischer als Autor des pina-Online-Buches und Prof. Dr. Ulrich Wahn als 1. Vorsitzender.
2008 Die engagierte Kinderärztin und Allergologin PD Dr. Doris Staab leitet die Mukoviszidoseambulanz der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie an der Berliner Charité. Sie war maßgeblich an der Entwicklung der Neurodermitisschulung von allergiekranken Kindern und deren Eltern beteiligt und hat das Procedere sowie die Effektivität des Systems streng wissenschaftlich evaluiert. Dies spiegelt sich auch in einer Reihe wissenschaftlicher und klinischer Arbeiten zum Aufbau und Entwicklung der Schulung. Das Engagement von Dr. Doris Staab als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung (AGNES) spricht für sich. Auf dem Bild von links nach rechts: Professor Dr. Albrecht Bufe, Erster Vorsitzender der GPA; PD Dr. Doris Staab, Helios Kinderklinik der Charité; Kerstin Kaniecki-Loop, Phadia GmbH.
2007 Erika von Mutius leitet die Allergie- und Asthmaambulanz des Dr. von Haunerschen Kinderspitals. Der Schwerpunkt ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit liegt in der Erforschung der potenziellen Rolle genetischer und umweltbedingter Faktoren allergischer Erkrankungen im Kindesalter. Erika von Mutius kann auf eine langjährige Erfahrung in der Entwicklung, Durchführung und Datenanalyse sowohl nationaler als auch internationaler interdisziplinärer Forschungsprojekte zurückgreifen. Sie hat an großen epidemiologischen Studien zu Atemwegs- und allergischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter entscheidend mitgewirkt. Ihre Arbeitsgruppe zählt somit nicht nur national, sondern auch international zu einer der aktivsten allergologischen Forschergruppen. Dies zeigt sich in zahlreichen hochrangigen Publikationen. Das Bild zeigt von links den GPA-Vorsitzenden Prof. Dr. Carl Peter Bauer, Prof. Dr. Erika von Mutius und Kerstin Kaniecki-Loop als Vertreterin von Phadia. 2006 |
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Seit ihrer Gründung im Jahr 1994 hat die Arbeitsgemeinschaft den Ausbau von Asthmaschulungen und die Ausbildung von Asthmatrainern im deutschsprachigen Raum entscheidend vorangetrieben. |
Im Rahmen des Disease-Management-Programms Asthma bronchiale wurde die strukturierte Asthmaschulung nach den Qualitätskriterien der AGAS als einziges Programm zur Schulung asthmakranker Kinder und Jugendlicher zugelassen. Die Arbeitsgemeinschaft und ihr Vorsitzender Dr. Rüdiger Szczepanski, Osnabrück, erhalten den Förderpreis in besonderer Würdigung ihres jahrelangen, herausragenden Engagements zum Wohle asthmakranker Kinder und Jugendliche.
Im Bild der AGAS-Vorsitzende Dr. Rüdiger Szczepanski mit Kerstin Kaniecki-Loop, Phadia, und dem GPA-Vorsitzenden Prof. Dr. Carl Peter Bauer (links).
2005
Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. (DAAB)
Die größte Patientenorganisation für Allergie- und Asthmakranke in Deutschland wird für ihren herausragenden Einsatz für die Interessen allergiekranker Kinder und Jugendlicher ausgezeichnet. |
Hervorzuheben ist vor allem die Funktion des DAAB als unabhängige Anlaufstelle für die Eltern betroffener Kinder.
Über die Auszeichnung freuen sich (v. links) Ingrid Voigtmann, stellv. Geschäftsführerin des DAAB, Kerstin Kaniecki-Loop, Phadia, Marliese Köster, 1. Vorsitzende des DAAB, und der GPA-Vorsitzende Dr. Ernst Rietschel.
2004
Der saarländische Qualitätszirkel „Allergologie, Pneumologie und Asthmaschulung im Kindesalter“
Mit der Verleihung des Förderpreises wird der Vorbildcharakter dieses Qualitätszirkels gewürdigt.
Die Versorgung von Millionen allergiekranken Kindern und Jugendlichen erfordert bereits in der primär versorgenden Kinderarztpraxis ein hohes Maß an kinderallergologischer Kompetenz. Der ausgezeichnete Qualitätszirkel hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass durch das Engagement seiner Moderatoren und Mitglieder sowie eine intensive Auseinandersetzung mit aktuellen allergologischen Themen der Brückenschlag zwischen Praxis und Klinik möglich ist.
2003
Dr. med. Sabine Schmidt, Osnabrück
Erste Preisträgerin ist die Kinderärztin und Allergologin Dr. Sabine Schmidt von der gemeinnützigen Kinderumwelt GmbH in Osnabrück.
Ihrer hervorragenden Sachkenntnis sind unter anderem wesentliche Positionspapiere und Leitlinien der GPA und anderer Fachgesellschaften, die Informationen der Internetplattform PädInform sowie die Ratschläge des Präventions- und Informationsnetzwerks Allergie/Asthma (pina) zu verdanken.
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